Archiv der Kategorie: Nähen

Die Nähmaschine läuft noch!

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Sie schnurrt regelrecht vor sich hin, wenn ich sie dann schon mal aus dem Schrank hole.

Hier hatte ich drei Aufträge für Utensilos fertig zu stellen. Zwei kleine in den üblichen Maßen. Außerdem ein größeres. Habe ich erstmals so groß gewerkelt. Zu groß finde ich. Werde in Kürze mal eines in der Größe dawischen ausprobieren. Das ist dann vielleicht die perfekte Größe… Mal sehen…

Die Stoffe waren ausgesucht. Das Große mit Reh und Fliepies, die kleineren mit Fliepies und Eulen.

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Habt eine schöne Restwoche!

Susisahne

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kleine Quadrate, große Wirkung, viel Platz…

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… in meiner neuen SU-like Handtasche. 🙂  Gesehen hab ich eine solche Tasche auf der Convention im November. Seit dem kribbelte es mich in den Fingern, diese nachzuarbeiten. Letzte Woche hatte ich dann man Zeit dazu.

Man benötigt doppelseitig aufbügelbares Volumenvlies, ein Päckchen Stoff von SU, die BigShot und die Wellenquadratstanze (groß) sowie eine Nähmaschine. Ich habe das Stoffset Herbstnostalgie gewählt, da mag ich die Farben so gern.

Von zweien der Stoffe 2 Schmale Streifen schneiden für die Tragegriffe (12 cm breit) und mit Vlieseline verstärken. Den restlichen Stoff bügeln, doppelt legen und Vlumenvlies dazwischen legen, dann bügeln zum fixieren. In ca. 12 cm breite Streifen schneiden und sehr sparsam mit der BigShot ausstanzen. Quadrate aneinanderreihen und zusammen nähen. Die offenen Nähte liegen außen, man kann die Tasche aber auch wenden,

Ich habe noch zwei Quadrate zusammengenäht und als kleine Außentasche etwa mittig aufgesetzt.

Die Maße der Tasche sind dann etwa 20 x 30 cm und 10 cm tief.

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Durch das aufgebügelte Vlies und die Wellenkante franst der Stoff nicht aus:

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Ich finde die Tasche toll. Schade nur, dass das Wetter für dieses Täschlein im Moment eher ungeeignet ist…

Liebe Grüße und für Euch ein kreatives Wochenende!

Designerpapier und Stoff verbinden sich…

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… zu einer hübschen kleinen Schachtel…

Das ist so schön, das muss auf einen kleinen Thron… *lach*

Wie das geht? Mit Sticky-Papier, Stoff und Papier von SU.

Ihr braucht die BigShot Stanze Scallopped Envelope (kleiner Umschlag) und das Sticky-Papier. Zunächst das Design-Papier auf der einen klebrigen Seite fixieren. Vorher einigermaßen zuschneiden, damit nicht zuviel Verschnitt in dem Mülleimer landet. Dann die andere klebrige Seite (es ist wirklich ziemlich klebrig. Einmal falsch angefasst und man wird es nicht mehr los….) auf dem Stoff aufbringen und glattstreichen. Stoff passend abschneiden und dann einfach mit der Stanze durch die Bigshot kurbeln.

Eine der Seitenlaschen pro Umschlag (ihr braucht 4 Stück davon) abschneiden, aber bitte immer die gleiche Seite! Die Falzlinien nachfalzen, die verbliebene Seitenlasche an der Seite des nächsten Umschlages ohne Lasche festkleben und mit Umschlag 3 + 4 zu einem Kreis schließen. Die unteren Laschen nach innen einschlagen, übereinander legen und zu dem Boden verkleben (es bleibt ein winziges Loch in der Mitte des Bodens). Achtet darauf, dass die Ecken einigermaßen rechtwinklig zueinander stehen, damit die Schachtel gleichmäßig wirkt.

Dann die gewellten Umschlaglaschen nach außen klappen und mit einem Klebepunkt fixieren. Dekorieren fertig.

Ihr könnt selber entscheiden, ob der Stoff außen oder innen sichtbar ist. Es ist jedoch ein wenig einfacher, wenn er nach außen weist. Dann sieht man auch mehr davon wenn die Schachtel gefüllt und verpackt ist.

Nett, nicht wahr?

Ich wünsche einen schönen Dienstag und Mittwoch. Am Donnerstag findet ihr hier einen neuen Eintrag!

Susisahne

Ein Bettchen für’s Handy…

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Was sich die lieben Menschen um mich herum so wünschen: Ein Bettchen für’s Handy. Weil das neue Handy nicht mehr auf die kleine Socke passt. Ein Stöffchen ausgesucht und…. ratter rattter… ein Bettchen genäht. Und damit das Bettchen tagsüber ohne Handy nicht so alleine ist, gabs – ratter ratter – noch ein Utensilo dazu…

Wenn ihr nun denkt: „Die spinnt…“ – könntet ihr Recht haben. Freitagnachmittag bricht immer der Wahnsinn durch. *lach*

Nun bereite ich noch schnell einen Beitrag für morgen vor, denn das muss mein Computer alleine machen.

ICH stehe morgen mit Putzeimer und Kochlöffel in der Hütte und werde Sonntag ein wenig Feiern!

Habt ein schönes Wochenende

Susisahne

 

Stoffblüten für die Wand

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Ich glaube, das habe ich Euch noch gar nicht gezeigt…

Ende April habe ich mit dem Göttergatten ein Wochenende in der Kreativpension in Wahlsdorf verbracht.  http://www.kreativ-und-patchworkbude.de/

Ich war völlig überfordert, musste ich doch relativ zügig entscheiden, was ich so machen wollte. Mal abgesehen von der Auswahl von über 1.400 Stoffen, man konnte auch Filzen, Kränze stecken, perlen und 1.000 andere Dinge tun. Nach anfänglicher Verzweiflung habe ich mich für eine genähte Wanddeko für das heimische Wohnzimmer entschieden.

Die Blüten in din Handarbeit entstanden, ohne Nähmaschine, die Stängel aus Wolle, die Blütenmitten aus Filzkreisen, Blätter aus Filz, die Knospen ebenfalls. Ziemlich viel Arbeit, aber es sieht richtig gut aus. An der Wand. Da ich ja nicht so der Fotoprofi bin, kommt das vielleicht nicht gar so gut rüber. – Aber ich bin ganz schön stolz!

Liebe Grüße

Susisahne

So geht das! – Utensilo im Erdbeerlook

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Nun ihr Lieben,

es erreichte mich ein „verzweifelter“ Kommentar zu den vor kurzem von mir gezeigten Utensilos. 🙂 – Der Versuch ein solches Ding zu nähen ist offensichtich massiv gescheitert. – Aber dem kann ich abhelfen. Mit diesem Tutorial. Also, alle die bisher kein Glück damit hatten: Rein in den Stoffladen und ran an die Maschine…

Log gehts. Für ein Utensilo braucht ihr zwei Stücke Stoff in den Maßen 20 x 40 cm. Ein Stoff ist für die Außenseite, der andere Stoff wird als Futter genutzt. Bedenkt bei der Auswahl der Stoffe bitte, dass die Muster nicht zu groß sein sollten. Die Utensilos sind ja nicht soooo groß! – Achtet beim Zuschneiden des Stoffes auf das Muster. Legt den Stoff schön vor euch hin und schneidet den Stoff 20 cm hoch und 40 cm breit. Das Muster ist dann also nicht sehr hoch, aber schön breit.

Auf die linke Seite des Außenstoffes bügelt ihr bitte ein gleich großes Stück Vlieseline (Schabracken- oder Tascheneinlage). Dadurch steht das Utensilo dann später schön aufrecht. Das sieht dann so aus:

Dann legt ihr die beiden Stoffstücke rechts auf rechts aufeinander und steckt die beiden Teile an der oberen langen Kante zusammen. Das ist später die obere Kante des Utensilos, die umgekrempelt wird. Habt ihr einen Außenstoff mit Muster ist die „obere Kante“ noch wichtiger, da das Muster  sonst später auf dem Kopf steht.

Dann näht ihr bitte „füßchenbreit“ an der Kante entlang. Da ich Bilder nicht nachträglich bearbeiten kann, habe ich für euch einen hübschen quietschgelben Stickfaden auf den Stoff gelegt. Da wird gesteckt und genäht. Aber grade bitte. *grins*

Den Stoff bitte auseinanderklappen und die Naht bügeln. Am Besten bitte so, dass der Außenstoff mit Vlieseline an der Naht umgeschlagen wird, der Futterstoff liegt an der Naht dann flach.

Auf diesem Foto liegt die Vlieseline noch flach, also noch vor dem Bügeln:

Nun bitte die Stoffe auseinandergeklappt lassen und in der anderen Richtung zusammenschlagen. Wieder liegt der Stoff rechts auf rechts. Im Ergebnis habt ihr dann den Außenstoff auf der einen Seite, den Futterstoff auf der anderen Seite doppelt geschlagen:

Legt die Kanten bitte sorgfältig aufeinander. Das ist ganz besonders wichtig an der Naht, die nun in der Mitte der langen Stoffseite aufeinander trifft und dort ganz genau aufeinander passen muss. Dann bitte die offenen drei Seiten mit Nadeln zusammenstecken und rundum füßchenbreit nähen...

Aber Achtung: an der schmalen Seite im Futterstoff bitte eine Wendeöffnung von etwa 5 cm offen lassen! Fangt an der schmalen Seite des mit Vlieseline verstärkten Außenstoffes zu nähen an, dann die lange Seite und ein Stück des Futterstoffes. 5 cm aussetzen und das restliche kurze Stück vernähen. Bitte alle Nähte immer sichern (vor- und zurücknähen…) Auf dem Foto habe ich wieder den gelben Faden „verlegt“…

So, nun wird’s spannend. Ich weiß nämlich nicht so recht, wie ich den nächstn Schritt erklären soll. *lach*. Also, das gute Stück liegt flach vor euch. Greift euch nun die mittlere Naht auf beiden Seiten mit beiden Händen und und zieht den Stoff auseinander, bis er dann wieder flach aufeinander liegt, aber versetzt. – Jaaa, ich weiß, hört sich blöd an, aber seht her:

Jawoll, auf dem Foto ist das gut zu erkennen. Nun bitte alle vier Ecken flach aufeinander legen. Dazu fangt ihr am besten wieder an der verstärkten Vlieseline-Seite an, und nehmt die, die zwei Nähte hat. Die könnt ihr hervorragend übereinander schieben und dann feststecken. Streicht auch die andere Seite glatt und steckt sie zusammen. Es gibt so ein Quadrat. – Das kann man auf den Bildern ganz gut erkennen.

Das wiederholt ihr dann bitte auch an den restlichen Ecken. Achtet bitte sorgfältig darauf, dass die Nähte aufeinander liegen…. – So sieht’s dann aus, mit allen vier abgesteckten Ecken.

Nun nehmt ihr bitte ein Geodreieck zur Hand, oder ein Nählineal. Legt das wie folgt an der Spitze an:

Die zur langen Kante des Geodreiecks im 90 °-Winkel liegende Linie legt ich auf die Naht. Man erkennt das auf dem oberen Foto ganz gut. Ich hatte die 30 cm Linie gewählt. – Ihr müsst nun diese Hilfslinie solange entlang der Naht rauf und runter verschieben, bis rechts und links von der Naht genau 4 cm bis zur Kante des Stoffes angezeigt werden. – Auch das ist auf dem Foto oben gut zu sehen. Rechts an der Kante 26 cm, links 34 cm. Die Hilfsline auf dem Lineal liegt genau auf der Naht.

Stopp! Nicht mehr bewegen! – Haltet das Lineal fest und zeichnet entlang der Linealkante eine Linie auf den Stoff. An allen vier Ecken, bitte.

(Solltet ihr das so nicht hinbekommen, weil sich von der Hilfsline aus rechts drei und links fünf cm ergeben, dann müsst ihr nochmal überprüfen, ob die Nähte in den Ecken wirklich sorgältig aufeinander liegen. Wenn die Nähte schräg zueinander verlaufen, ergibt sich kein rechter Winkel und das Utensilo wird ein wenig windschief. 🙂 )

Entlang dieser angezeichneter Linien bitte zusammen nähen und den überflüssigen Stoff abschneiden.

So, nun wird „gewendet„. Dazu bitte das Utensilo flach hinlegen und an der festen Vlieseline-Seite zusammenrollen:

Dann bitte in die Wendeöffnung greifen und diese über die Rolle stülpen und ganz darüber ziehen:

Nun auseinander wurschteln und die Ecken schön ausformen. Dazu könnt ihr auch  nochmal durch die Wendeöffnung in den Utensilo greifen und die Ecken mit dem Fingernagel nach außen drücken. Dann sollte das etwa so aussehen:

Schon ganz schick, oder? – Nun wendet euch bitte der Wendeöffnung zu. Diese bitte mit Nadeln verschließen und knappkantig zunähen, Nahtanfang und -ende sichern:

Das Futter nun nach innen stülpen. Wenn man die Naht ganz zu Anfang NICHT gebügelt hat,  steht die Vlieseline schön grade hoch. So wie auf diesem Bild:

Wer vorher schön gebügelt hat, hat es einfacher: Bitte rundum die Stoffe so aufeinander schieben, dass sich die Naht direkt an der Kante befindet. Feststecken.

Nun entlang der Kante, rundum knappkantig nähen. Bei meiner Nähmaschine nehme ich dazu die „Schublade“ ab und stülpe das ganze Utensilo über den Nähmaschinenkörper:

Nach dem Rundum-Nähen sieht es dann so aus:

FERTIG! – Glückwunsch. Wenn ihr hier angekommen seid, ist das hübsche Erdbeerdings fertig. Nur noch die Fäden abschneiden. Umkrempeln. Hinstellen. Freuen!

Von unten sieht das Ding so aus. Ihr könnt sehen, dass es sich lohnt, alles schön ordentlich zu arbeiten, dann habt ihr schöne Nähte im rechten Winkel… 🙂

Ich hab dann gleich noch ein zweites Utensilo genäht, mit getauschtem Futter- und Außenstoff.

Ich wünsche euch viel Spaß und Erfolg beim Nacharbeiten!

Liebe Grüße

Susisahne

Home, sweet home…

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Heute mal etwas genähtes. Das nämlich, mache ich auch mal zwischendurch.

Kleine Auftragsarbeit: insgesamt habe ich vier dieser niedlichen Utensilos zu nähen. Diese beiden, die dezenten, mussten zuerst fertig sein:

Nett, oder? – Ich mag diese „alles reinwerf Dinger“ einfach… Die quietschroten Erdbeerkörbchen kommen noch in den nächsten Tagen. Alles schon zugeschnitten und gebügelt und auch zusammengesteckt. Nur noch nähen muss ich.

Ich wünsche euch einen schönen Montag und einen guten Start in die Woche!

Susisahne

Kleine Frühstückstasche in lila…

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Was so ein kleiner Workshop bei Aachen so bringen kann…

Natürlich bin ich „voll“ ausgerüstet zum Workshop gefahren. Frau hat ja alles. Auch Unmengen von Stoffen. Tja und dann sieht man die zur Wahl stehenden Schnitte, steht inmitten von 1000 Ballen Stoff, einer schöner als der andere, und muss doch schnell noch was anderes kaufen.

Entschieden hatte ich mich für ein kleines Täschchen mit einfachem Henkel. Gekauft hatte ich ein Velourlederimitat in dunkel-lila und einen peppig gestreiften Futterstoff. Ohne jede Verzierung mit einem etwas verlängerten Henkel kann man sich das schlichte Täschlein nun auch unter den Arm klemmen. Die Größe (ca. 25 x 25 cm).

Während die liebe Anja sich mit Ihrer „Kuhfell-Tasche“ abgemüht hat, habe ich mit diesem schlichten Ding rumgepuzzelt… Als Verschluss habe ich einen Magnetknopf eingenäht.

Kulturbeutel für eine Freundin…

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Da geht die Freundin auf Reisen und hat keinen Kulturbeutel? Geht naürlich nicht.

Also wieder mal an die Nähmaschine setzen und einen Kulturbeutel nähen. Außen farblich passend zum Bad und innen auswischbar. Allerdings ohne irgendwelche Innentäschchen und auch sonst ziemlich schlicht.

Für das innenleben habe ich eine abwaschbare Tischdecke verwendet, also sowas wie Wachstuch. Außen habe ich normalen Stoff verwendet und mit Vlieseline etwas verstärkt. Der Schnitt und die Anleitung ist wiederum von „machwerk“ bei Dawanda, ich habe ihn nur etwas vergrößert. –  Auch hier ein herzliches Dankeschön an Machwerk!

Kultur muss sein... Ähm. KulturBEUTEL natürlich

Und hier eine Innenansicht:

Innenansichten